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25.01.2017

Uniklinik Jena: HI Bauprojekt als Generalplaner für den Umbau in der Zentralen Notaufnahme am UKJ bei laufendem Betrieb

Steigende Patientenzahlen sowie ein Umzug der HNO- und die Augenklinik aus der Jenaer Innenstadt nach Jena-Lobeda ließen einen umfangreichen Umbau der Notaufnahme der Universitätsklinik Jena erforderlich werden. Im Fokus des Umbaus stehen neue Untersuchungs- und Behandlungsräume, die in den bestehenden Bereich der ZNA integriert werden.

Außerdem entsteht ein zusätzlicher Raum für die sogenannte Triage. Hier werden später Voruntersuchen durchgeführt, um eine bessere Einschätzung der Dringlichkeit im Vorfeld der Behandlung zu ermöglichen.

HI Bauprojekt übernimmt als Generalplaner die Planung, Ausführung und Bauüberwachung des Projektes und sorgt dabei für einen reibungslosen Ablauf der Umbauarbeiten während des weiterlaufenden Klinikbetriebs in der Notaufnahme.

Weitere Informationen des Universitätsklinikum Jena

www.uniklinikum-jena.de/Startseite/Aktuelles_Presse/Presse/Aktuelle+Pressenews/Notaufnahme+r%C3%BCstet+sich+f%C3%BCr+steigende+Patientenzahlen.html


15.08.2016

Montage des 50 m Brückenfeldes für Sekundär- Entstaubung in der Silbitz Guss GmbH

Mit der Montage des 50 m Brückenfeldes wurde am Montag, den 08.August.2016 ein deutlich sichtbarer Schritt auf dem Weg zu einer sauberen Umwelt der Silbitz Guss GmbH, am Standort Silbitz in der Nähe von Eisenberg/Thüringen realisiert.

Die Brücke ist das bauliche Herzstück des neuen Entstaubungskonzeptes, welches zum Ziel hat, die bei der Stahlgießerei anfallenden Rauchgase am Entstehungsort mit einer Leistung von 80.000 m3/h aufzusaugen und einer gezielten Reinigung zuzuführen.

Da die bestehenden Hallen keine ausreichenden Tragreserven haben eine solche Belastung aufzunehmen, wurde von HI Bauprojekt eine Rohrbrücke entworfen und berechnet. Die Stahlkonstruktion wird außerhalb der Halle mit einer Raumstütze stabilisiert, überspannt mit 50 m lichte Weite zwei Hallenschiffe und setzt sich in der anschließenden Halle gelenkig ab.

Zwei 500 t Mobilkrane waren erforderlich, um die in zwei Teilen vorgefertigten Brückensegmente mit den bereits im Vorfeld montierten Stützen verbinden zu können. Die bestehenden Hallen und die daraus resultierenden Hubhöhen und –weiten forderten den Monteuren einiges an Geschick ab. Trotzdem vergingen keine 5 Stunden und alles war planmäßig verschraubt.  

Presseinformation der Silbitz Guss GmbH:

http://www.silbitz-group.com/sekundaerentstaubung-fuer-elektrolichtbogenofen-3-und-4/


03.08.2016

Spatenstich für neue Gewerbeflächen in Bad Lobenstein

Das Gewerbegebiet entlang der B 90 Richtung Saaldorf wächst. Weil der Standort im Gewerbegebiet "Traholz" nicht mehr ausreicht, kam die Neuerschließung von Gewerbeflächen in "Lobenstein Ost", so die offizielle Bezeichnung, zur rechten Zeit. Ende Juli erfolgte nun der offizielle Spatenstich für die neuen Gewerbeflächen in Bad Lobenstein. Insgesamt werden in die Erschließung des neuen Gewerbegebietes 2,3 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung erfolgt zu 90 Prozent über Fördermittel. HI Bauprojekt erbringt für das Projekt die Planungsleistungen LPH 1 bis 8 HOAI.

Symbolischer Spatenstich: Stephan Kühn vom Planungsbüro HI Bauprojekt, Projektsteuerer Holger Theermann, Landtagsmitglied Ralf Kalich (Die Linke), Bürgermeister Thomas Weigelt (parteilos), Landtagsmitglied Stefan Gruhner (CDU), Stadtratsmitglied Rolf Wachter (LBL) und Strabag-Gruppenleiter Mario Stößel

(von links). Foto: Peter Hagen

 

 


16.06.2016

Neue Abstellanlage: Erweiterung der Bike & Ride-Anlage am Jenaer Paradiesbahnhof

Gemeinsam mit der Stadt und dem Kommunalservice Jena schuf Generalplaner HI Bauprojekt 100 neue Fahrradabstellmöglichkeiten am Paradiesbahnhof in Jena, davon 60 Stück überdacht. Damit gibt es zusammen mit den bereits vorhandenen nunmehr insgesamt 150 Stellplätze in Jena-Paradies. Bei der Gestaltung der Abstellanlage war die Optik sehr wichtig, denn der Radparkplatz grenzt an den Landschaftspark Paradies. Es wurden besondere, rechtwinklige Bügel einbetoniert, und die Dächer wurden sogar von oben gestrichen.


20.05.2016

„IT-Paradies Jena“: Generalplaner HI Bauprojekt feiert mit Jenaer Digitalwirtschaft Richtfest für neuen E-Commerce Campus

Die Jenaer Digitalwirtschaft feiert Richtfest mit EPC Tochter HI Bauprojekt: Am Felsenkeller entsteht ein neues Technologie-Zentrum speziell für die lokalen Software-Unternehmen. Auf dem ehemaligen Brauereigelände an der Kahlaischen Straße bieten 3.900 Quadratmeter moderne Büroflächen viel Platz für ein neues Cluster der Jenaer Digitalwirtschaft. Im Herbst 2016 ziehen die ersten Unternehmen ein. Bauherr ist die Investorengemeinschaft "IT Paradies Jena GmbH & Co. KG".

"Wir wissen, welche Rahmenbedingungen speziell Software-Firmen brauchen, um erfolgreich zu arbeiten", so Sascha Sauer. "Die bieten wir an - quasi von der Digitalwirtschaft für die Digitalwirtschaft." Dazu gehört laut dem IT Paradies-Chef neben exzellenter moderner Ausstattung auch eine Kostenstruktur, mit der sich neu gegründete Unternehmen wohlfühlen. Dies erreiche man beim neuen Standort durch ein sehr gutes Verhältnis von Haupt- und Nebenflächen und durch niedrige Nebenkosten. "Insgesamt investieren wir 7,5 Millionen Euro in das neue IT Zuhause", beziffert Sascha Sauer die Kosten. Die gesamte Summe werde dabei privat finanziert.

Die neuen Mieter erwarte ein kreatives Umfeld, so Sauer. Die Bauherren wünschen sich besonders einen Mix aus jungen und etablierten Firmen. Die Geschäftsinhalte der zukünftigen Mieter sollten zur TowerByte Genossenschaft passen; eine Mitgliedschaft in dem Netzwerk ist jedoch keine Grundvoraussetzung, um sein Büro im neuen IT Paradies zu beziehen.

Die Planungen für das Software Zentrum begannen bereits 2011. Von Anfang an begleitet hat den Prozess die Wirtschaftsförderung Jena. Wilfried Röpke, Chef von JenaWirtschaft, freut sich über das Richtfest in der Kahlaischen Straße. "Die Digitalwirtschaft in Jena ist stark und wächst überproportional im Vergleich zu anderen Industriezweigen", so Röpke. "Mit dem IT Paradies gibt es am Standort Jena eine Cluster-Heimat, die sich der Flexibilität und der hohen Veränderungsgeschwindigkeit der Branche optimal anpassen kann. Und: der Bedarf an Büroflächen in Jena ist hoch, besonders in der Digitalwirtschaft." An Mietern wird es im IT Paradies also nicht fehlen.


27.04.2016

Auszeichnung: Airbus-Tochter Jena-Optronik erhält Würdigung „Jenaer Fassadenpreis-Wettbewerb 2015“

Der Neubau im Gewerbegebiet „Jena 21" besticht nach Jury-Einschätzung durch optimal  gestaltete Fassaden und eine ausgewogene Gesamtwirkung. Jena-Optronik GmbH Geschäftsführer Dietmar Ratzsch und Dr. Harald Bruhn haben die Würdigung im Namen des Bauherren Airbus Real Estate GmbH, der beteiligten Gewerke und der Belegschaft des Thüringer Raumfahrtunternehmens in Empfang genommen.

Bei der Planung des Neubaus durch HI Bauprojekt wurden sowohl energetische und technologische Anforderungen als auch architektonisch-funktionelle Aspekte berücksichtigt. Ziel war die Gestaltung eines modernen Gebäudekomplexes, durch den der innere Anspruch nach Produktqualität des Unternehmens nach außen hin dargestellt wird.  Definiert durch klare Linien und ein ganzheitliches Farbkonzept, wird die Aufmerksamkeit des Betrachters gelenkt und  die fünf Gebäudeteile in Kombination mit einem dezent gestalteten Außenbereich entfalten ihre Wirkung.

„Der Bauherr Airbus und der Nutzer Jena-Optronik sind in einer Branche tätig, in der es auf eine hohe technische Präzision ankommt. Eine Präzision bedeutet Genauigkeit. Daher war es mir wichtig, dass sich diese Genauigkeit u.a. in einer klar gegliederten Fassadeneinteilung widerspiegelt. Die Gliederung der großflächigen Glasfassaden findet sich im gesamten Gebäudekomplex wieder. Dieser wiederkehrende Rhythmus der Elemente und die zurückhaltende Farbgebung, in Weiß und Dunkelgrau, verleiht dem Gebäude eine ruhige und zurückhaltende Ausstrahlung. Eine Schlichtheit, die den Nutzern des Gebäudes in Ihrer hochpräzisen Arbeit, eine Umgebung in Ruhe, quasi maximale Konzentration auf das Wesentliche, geben soll“,  fasst Juliane Stange, Architektin HI Bauprojekt GmbH , zusammen.

Die Vereinigung von Bürogebäude mit der  angeschlossenen Produktionshalle erfordert kurze Wege und Verbindungen zwischen den beiden, eng miteinander verbundenen Arbeitsbereichen. Hier war es nicht nur wichtig, dass sich die Angestellten trockenen Fußes zwischen den Bereichen Forschung und Entwicklung im Bürogebäude und der Produktion bewegen können, sondern dass die Produktionshalle, ebenso wie das Bürogebäude eine ansprechende Hülle erhält. Durch eine sichtbare Gebäudefuge als Fassadenrücksprung, zwischen Bürobereichen und dem Reinraumbereich, gibt es eine optische Trennung, und doch verbinden die gleichen Fassadenelemente, die gleichen Oberflächen und Farben, diese zwei in ihrer Funktionalität sehr verschiedenen Gebäude miteinander.

„Für uns ist dieser Preis nicht nur eine Wertschätzung des Baus, sondern der vom gesamten Projekt geleisteten Arbeit. Nach dem ersten Jahr im neuen Zuhause haben sich alle eingerichtet und eingelebt. Auch wenn das alte Gebäude noch in Sichtweite ist, blicken wir nach vorn und erwarten spannende Missionen, die wir aus dem „Neu“-Bau erfüllen werden“, kommentiert die Würdigung Annett Feige, Mitglied des Teams im Neubauprojekt bei der Jena-Optronik GmbH und Pressesprecherin der Jenaer Raumfahrer.

(Foto: Jena-Optronik GmbH)


01.02.2016

Planungsauftrag am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut –Jena

Am Leibniz-Institut für Naturstoff- Forschung und Infektionsbiologie wird der Laborbereich der Abteilung Biomolekularen Chemie saniert und nach den Erfordernissen moderner Forschungsinfrastruktur ausgebaut.

Die HI-Bauprojekt GmbH hat den Zuschlag für die Planung der Labortechnik erhalten. Beauftragt wurden die Leistungsphasen 2-8.

Die Abteilung wird von Prof. Christian Hertweck geleitet, er wurde für seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse im vergangenen Jahr mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet. Seine Forschungsschwerpunkte sind:

  • die Isolierung und Strukturaufklärung von Wirkstoffen aus Bakterien und Pilzen

  • die Untersuchung von Biosynthesewegen des mikrobiellen Sekundärstoffwechsels

  • die Beeinflussung von Biosynthesewegen zur Erzeugung neuer bioaktiver Naturstoffe

  • die Nutzung von biologischen und chemischen Methoden zur Wirkstoff-Derivatisierung

  • das Studium der molekularen Basis mikrobieller Interaktionen


Ziel dieser Forschung ist es, sowohl die pharmakologisch relevanten Stoffe, als auch mikrobielle Toxine zu identifizieren, zu verstehen, wie sie in den Mikroorganismen gebildet werden und welche Funktion sie haben. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden die molekularen Grundlagen von Infektionskrankheiten und Möglichkeiten zu deren Bekämpfung mit neuen Wirkstoffen erforscht.

Somit leistet die HI Bauprojekt GmbH einen wichtigen Beitrag zur Schaffung moderner Laborinfrastruktur und beste Voraussetzungen zur Erfüllung wichtiger Forschungsaufgaben.