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27.04.2016

Auszeichnung: Airbus-Tochter Jena-Optronik erhält Würdigung „Jenaer Fassadenpreis-Wettbewerb 2015“

Der Neubau im Gewerbegebiet „Jena 21" besticht nach Jury-Einschätzung durch optimal  gestaltete Fassaden und eine ausgewogene Gesamtwirkung. Jena-Optronik GmbH Geschäftsführer Dietmar Ratzsch und Dr. Harald Bruhn haben die Würdigung im Namen des Bauherren Airbus Real Estate GmbH, der beteiligten Gewerke und der Belegschaft des Thüringer Raumfahrtunternehmens in Empfang genommen.

Bei der Planung des Neubaus durch HI Bauprojekt wurden sowohl energetische und technologische Anforderungen als auch architektonisch-funktionelle Aspekte berücksichtigt. Ziel war die Gestaltung eines modernen Gebäudekomplexes, durch den der innere Anspruch nach Produktqualität des Unternehmens nach außen hin dargestellt wird.  Definiert durch klare Linien und ein ganzheitliches Farbkonzept, wird die Aufmerksamkeit des Betrachters gelenkt und  die fünf Gebäudeteile in Kombination mit einem dezent gestalteten Außenbereich entfalten ihre Wirkung.

„Der Bauherr Airbus und der Nutzer Jena-Optronik sind in einer Branche tätig, in der es auf eine hohe technische Präzision ankommt. Eine Präzision bedeutet Genauigkeit. Daher war es mir wichtig, dass sich diese Genauigkeit u.a. in einer klar gegliederten Fassadeneinteilung widerspiegelt. Die Gliederung der großflächigen Glasfassaden findet sich im gesamten Gebäudekomplex wieder. Dieser wiederkehrende Rhythmus der Elemente und die zurückhaltende Farbgebung, in Weiß und Dunkelgrau, verleiht dem Gebäude eine ruhige und zurückhaltende Ausstrahlung. Eine Schlichtheit, die den Nutzern des Gebäudes in Ihrer hochpräzisen Arbeit, eine Umgebung in Ruhe, quasi maximale Konzentration auf das Wesentliche, geben soll“,  fasst Juliane Stange, Architektin HI Bauprojekt GmbH , zusammen.

Die Vereinigung von Bürogebäude mit der  angeschlossenen Produktionshalle erfordert kurze Wege und Verbindungen zwischen den beiden, eng miteinander verbundenen Arbeitsbereichen. Hier war es nicht nur wichtig, dass sich die Angestellten trockenen Fußes zwischen den Bereichen Forschung und Entwicklung im Bürogebäude und der Produktion bewegen können, sondern dass die Produktionshalle, ebenso wie das Bürogebäude eine ansprechende Hülle erhält. Durch eine sichtbare Gebäudefuge als Fassadenrücksprung, zwischen Bürobereichen und dem Reinraumbereich, gibt es eine optische Trennung, und doch verbinden die gleichen Fassadenelemente, die gleichen Oberflächen und Farben, diese zwei in ihrer Funktionalität sehr verschiedenen Gebäude miteinander.

„Für uns ist dieser Preis nicht nur eine Wertschätzung des Baus, sondern der vom gesamten Projekt geleisteten Arbeit. Nach dem ersten Jahr im neuen Zuhause haben sich alle eingerichtet und eingelebt. Auch wenn das alte Gebäude noch in Sichtweite ist, blicken wir nach vorn und erwarten spannende Missionen, die wir aus dem „Neu“-Bau erfüllen werden“, kommentiert die Würdigung Annett Feige, Mitglied des Teams im Neubauprojekt bei der Jena-Optronik GmbH und Pressesprecherin der Jenaer Raumfahrer.

(Foto: Jena-Optronik GmbH)


01.02.2016

Planungsauftrag am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut –Jena

Am Leibniz-Institut für Naturstoff- Forschung und Infektionsbiologie wird der Laborbereich der Abteilung Biomolekularen Chemie saniert und nach den Erfordernissen moderner Forschungsinfrastruktur ausgebaut.

Die HI-Bauprojekt GmbH hat den Zuschlag für die Planung der Labortechnik erhalten. Beauftragt wurden die Leistungsphasen 2-8.

Die Abteilung wird von Prof. Christian Hertweck geleitet, er wurde für seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse im vergangenen Jahr mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet. Seine Forschungsschwerpunkte sind:

  • die Isolierung und Strukturaufklärung von Wirkstoffen aus Bakterien und Pilzen

  • die Untersuchung von Biosynthesewegen des mikrobiellen Sekundärstoffwechsels

  • die Beeinflussung von Biosynthesewegen zur Erzeugung neuer bioaktiver Naturstoffe

  • die Nutzung von biologischen und chemischen Methoden zur Wirkstoff-Derivatisierung

  • das Studium der molekularen Basis mikrobieller Interaktionen


Ziel dieser Forschung ist es, sowohl die pharmakologisch relevanten Stoffe, als auch mikrobielle Toxine zu identifizieren, zu verstehen, wie sie in den Mikroorganismen gebildet werden und welche Funktion sie haben. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden die molekularen Grundlagen von Infektionskrankheiten und Möglichkeiten zu deren Bekämpfung mit neuen Wirkstoffen erforscht.

Somit leistet die HI Bauprojekt GmbH einen wichtigen Beitrag zur Schaffung moderner Laborinfrastruktur und beste Voraussetzungen zur Erfüllung wichtiger Forschungsaufgaben.


06.10.2015

Jenaer Fassadenpreis 2015 – HI Bauprojekt GmbH ist einer der langjährigen Sponsoren des renommierten Preises der Stadt Jena

Fassaden geben einer Stadt ihr Gesicht. Das Engagement der Bauherren spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Anerkennung für den besonderen Aufwand der Bauherren bei der Fassadengestaltung wird durch den „Jenaer Fassadenpreis“ honoriert, der bereits zum 23. Mal ausgelobt wird. Die EPC Tochter HI Bauprojekt GmbH ist nunmehr zum 5. Mal als Sponsor und Jurymitglied mit dabei. Vergeben wird der Preis für hervorragende Ergebnisse fachgerechter Erhaltung oder Wiederherstellung von Fassaden bei Sanierungen sowie für beispielhafte Fassadengestaltung bei Neubauobjekten.

Stephan Kühn, Projektleiter bei HI Bauprojekt GmbH, sieht die Förderung der Baukultur als ein wichtiges Anliegen regional ansässiger Unternehmen und als Antrieb für das langjährige Engagement im Sponsoring des Jenaer  Fassadenpreises: „Wir als regionaler Baudienstleister möchten gern die Baukultur dieser Stadt weiter fördern. Der Bauherrenpreis ist dabei ein Zeichen der Unterstützung für all jene, die Jena ein ansprechendes Gesicht für ein Mehr an Lebensqualität geben wollen.“

Hier sehen Sie den Film zum Preis: https://player.vimeo.com/video/139066628"

Nähere Informationen wie Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss finden Sie hier: http://www.jena.de/de/stadt_verwaltung/stadtverwaltung/dezernat3/fb_stadtentwicklung_stadtplanung/fd_stadtplanung/bauleit_gruenplanung/fassadenpreis/224891


04.09.2015

EPC Tochter HI Bauprojekt baut modernes IT-Zentrum für Jenaer Softwareentwickler

Mit der Grundsteinlegung Ende August begannen in der Jenaer Mälzerstraße die Bauarbeiten für den Neubau eines E-Commerce Campus.

In Nachbarschaft des Firmensitzes von HI Bauprojekt GmbH (ein Unternehmen der EPC Group) entsteht auf dem Gelände der früheren städtischen Brauerei ein modernes Bürogebäude mit ca. 3.900 m2 Nutzfläche.

„Mit der Grundsteinlegung beginnt jetzt der wirklich sichtbare Teil des Bauprozesses“, freut sich Sascha Sauer, Geschäftsführer der „IT Paradies Jena GmbH & Co KG“. „Wir schaffen – gemeinsam mit dem angrenzenden Technologiepark „Am Felsenkeller“ – ein Zentrum für Software-Entwicklungen und den dazugehörigen Dienstleistungen.“ Dabei plant die Gruppe der Bauherren, die aus der E-Commerce-Genossenschaft TowerByte, einzelnen Mitgliedern der TowerByte und einer Thüringer Investorengemeinschaft besteht, langfristig: In den nächsten Jahren sollen sich am neuen Jenaer IT-Standort über 1.000 Fachleute mit den Themen Software, E-Commerce, Internetwirtschaft, Internet der Dinge, Digitalisierung und Industrie 4.0 beschäftigen.

Dafür wurde von HI Bauprojekt, in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, ein zeitgemäßes, 7-geschossiges Gebäude entworfen und geplant. Der Neubau wird in unmittelbarer Nähe vorhandener Sandsteingewölbe, ein Relikt aus der Zeit der Bierlagerung in diesem Areal, errichtet. Dadurch stehen gleich zu Beginn der Bauarbeiten anspruchsvolle Gründungsarbeiten auf dem Plan.

Nach der Planungszeit hat jetzt die „heiße Phase“ des Bauens begonnen. Bis Ende des Jahres 2015 soll der Rohbau des Gebäudes fertiggestellt sein. Bezug der neuen Räumlichkeiten ist für den Herbst 2016 geplant - ein weiterer Baustein in der Entwicklung des Gewerbestandortes am Felsenkeller.

Weitere Informationen zum geplanten Bauvorhaben finden Sie auch unter http://www.itparadiesjena.de
 


21.04.2015

HI Bauprojekt erweitert sich um den Bereich Laborplanung

Seit April 2015 ist unser Team der HI Bauprojekt GmbH in Jena um den Bereich Laborplanung erweitert.

Die Laborplanung umfasst u.a. die Planung chemischer, biologischer sowie  physikalischer Labore. Unter Beachtung immer komplexerer Regelwerke werden Kundenanforderungen umgesetzt und Versorgungsysteme für gase, Vakuum und VE-Wasser integriert.

Ziel ist es, unseren Kunden gesamtheitliche Lösungen anzubieten. Die haustechnische Planung wird durch nutzungsspezifische Elemente der Laborplanung ergänzt und kann als komplette Funktionseinheit geplant werden.

Für weitere Details verweisen wir auf unseren Flyer zum Thema
--> Laborplanung <--


12.02.2015

Airbus-Tochter bezieht neue Hightech-Räume in Jena

Seit Ende Januar haben alle Mitarbeiter der Jena-Optronik ihre neuen Räume im Gewerbegebiet Jena21 nach nur einem Jahr effektiver Bauzeit komplett bezogen. Das Unternehmen, eine Tochter der Airbus Defence and Space, ist Weltmarktführer für hochpräzise robuste Lageregelungssensoren und Lieferant für optische Instrumente und Komponenten zur Erdbeobachtung.

„So präzise wie die Weltraumkomponenten unseres Kunden musste auch die Bauplanung und Bauausführung in Kombination mit Anforderungen an Medienver- und -entsorgung, den bauausführenden Firmen, dem Terminplan und der Budgetplanung in den vergangenen Monaten sein“, erinnert sich die Projektleiterin Corinne Ziege, die im Auftrag der HI Bauprojekt die Generalplanung für das Prestigeprojekt verantwortete, an die bewältigten Herausforderungen der letzten Monate. Die Ansprüche des Bauherren spiegeln die hohen Qualitätsanforderungen für Produkte von Raumfahrtanwendungen wieder, wobei auf ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis geachtet wurde.

Dabei galt in den Dingen der ingenieurtechnischen Planung und Umsetzung von Reinräumen ein besonderes Augenmerk der Luft- und Filtertechnik. „Die minimale Partikelbelastung und chemische Reinheit ist dabei nur ein Thema“, weiß die Projektleiterin aus eigener Erfahrung zu berichten. Ein großer Bereich der Reinräume wird für den Test des produzierten Equipments genutzt wird. Es soll alles so „echt“ wie möglich sein: Startbedingungen einer Rakete werden ebenso  simuliert wie das All in eigens gebauten „Schwarzräumen“ - in denen selbst Sterne projiziert werden können. Selbst das Klima wird mithilfe von Klimakammern nachempfunden, die Hitze und Kälte ähnlich dem All erzeugen.

Pünktlich zum geplanten Produktionsstart in 2015 wurde nun das Produktions- und Entwicklungsgebäude bezogen. „Das finanzielle Engagement hier am Standort Jena hat sich gelohnt.“ So sah es Airbus-Vorstandsmitglied Thomas Müller beim Richtfest seiner Tochter Jena-Optronik. Die „Perle der Raumfahrt“, so Müller, hat nun ein neues Domizil mit exzellenten Produktions- und Forschungseinrichtungen gefunden, das sich sehen lassen kann.


28.07.2014

Richtfest für Produktions- und Entwicklungsgebäude in Jena : EPC Tochter HI Bauprojekt als Generalplaner für AIRBUS (ehemals EADS)

Auf 20.000 Quadratmetern entsteht bis Ende 2014 ein Komplex aus fünf Gebäudeteilen (ca. 2000 m² Produktionsfläche im Reinraum) für zukünftig 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nutzers Jena-Optronik GmbH. Mit dem Bauvorhaben werden am Standort Jena 40 neue Arbeitsplätze in der Raumfahrtindustrie geschaffen. Das Richtfest zum Neubau fand am 08. Juli 2014 im Beisein von Minister Uwe Höhn, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie statt. In seinen Grußworten richtete er sich an die 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jena-Optronik GmbH sowie die ausführenden Gewerke und Planer.

Die Gesamtinvestitionssumme von Airbus sowie die Mittel für nutzerspezifische Ausbauten durch die Jena-Optronik belaufen sich auf ca. 20 Millionen Euro. Die HI Bauprojekt GmbH, als Tochter der EPC Gruppe, zeichnet sich  bei diesem Bauprojekt als Generalplaner für AIRBUS (ehemals EADS) verantwortlich.

Von allen Projektbeteiligten und Rednern auf dem Richtfest wurde betont, dass sich das Projekt im Terminplan und geplantem Budget befindet.